Der Stadtneurotiker: (Komödie, ca. 89 Min, 1977)
Woody Allen spielt Alvy Singer, einen brillanten TV-Komiker, der es sich mit den Frauen regelmäßig verscherzt. Kein Wunder bei einem Kerl, der von sich behauptet, er wolle nie Mitglied in einem Club werden, der Typen wie ihn aufnähme.
In Vor- und Rückblenden erzählt der Film die Geschichte von Alvys Liebe zu der kaum weniger konfusen Barsängerin Annie Hall (Keaton). Auch sie schlägt er mit seinen Neurosen schließlich in die Flucht.
Doch um sie zurück zu gewinnen, ist Alvy bereit, bis zur äußersten Schmerzgrenze zu gehen: nach Los Angeles, in die Stadt, deren einziger Beitrag zur Kultur es seiner Meinung nach ist, dass man bei Rot an der Ampel rechts abbiegen darf.
Eine Sommernachts-Sexkomödie: (Komödie, ca. 84 Min, 1982)
Der schrullige Banker und Gelegenheitserfinder Andrew (Allen) und seine leicht neurotische Frau Adrian (Mary Steenburgen) laden um 1900 zwei befreundete Paare in ihr Landhaus ein: den ältlichen, philosophischen Schwadroneur Leopold (José Ferrer) und seine blutjunge Verlobte Ariel (Farrow) sowie den erotomanischen Arzt Maxwell (Tony Roberts) und dessen Freundin, die Krankenschwester Dulcy (Julie Hagerty), der in puncto Sex nichts menschliches fremd ist.
Wie in Shakespeares Sommernachtstraum entwickelt sich in den lauen Nächten eines Sommerwochenendes ein munteres Bäumchen-wechsel-dich-Spiel. Und am Ende hat jede mit jedem mehr oder weniger lustvolle Abenteuer erlebt.
Eine andere Frau: (Drama, ca. 77 Min, 1988)
Voller Lebensklugheit und Einfühlungsvermögen zeichnet Allen hier das Porträt einer Frau, die sich auf der Höhe ihres Lebens gezwungen sieht, sich radikal infrage zu stellen. Die wohlsituierte Philosophieprofessorin Marion (Gena Rowlands) belauscht unbeabsichtigt ein Gespräch zwischen der etwas jüngeren Ho-pe (Mia Farrow) und ihrem Psychoanalytiker.
Die zufällige Be-gegnung mit dieser Unbekannten, die auf der Suche nach sich selbst ist, führt Marion urplötzlich ihre eigene, innere Leere vor Augen. Obwohl sie nur noch eine lieblose Ehe führt, verleugnet sie ihre Gefühle für Larry (Gene Hackman), den Mann, den sie wirklich liebt. Um so geschockter reagiert sie auf die Erkennt-nis, dass ihr Ehemann Ken (Ian Holm) ihr untreu ist. Sie beschließt, ihr Leben zu ändern, stellt sich ihren tiefsten Gefühlen - und erkennt die erschreckende Kraft einer unterdrückten Leidenschaft.
Alice: (Komödie, ca. 101 Min, 1990)
?Alice? aus dem Jahr 1990 ist die ermutigende Geschichte einer Selbstbefreiung, aber nicht schwerblütig, sondern leicht, beschwingt und mit märchenhaftem Charme erzählt. Alice (Mia Farrow) ist eine verwöhnte New Yorkerin der feinen Gesellschaft, der es an nichts fehlt - außer vielleicht an Lebenssinn. Als sie sich in den attraktiven Musiker Joe (Joe Mantegna) verliebt - besser gesagt: in das Idealbild, das sie sich von ihm macht - wird sich Alice der geisttötenden Langeweile ihrer Ehe mit Doug (William Hurt) bewusst, der ihr rein gar nichts zutraut.
Wie Alice im Wunderland gerät auch diese 'Alice in New York' in eine skurrile Parallelwelt. Die Tore zu dieser Welt, in der sie sich z.B. unsichtbar machen kann, öffnen ihr die Wunderdrogen des seltsamen fernöstlichen Kräuterdoktors Yang (Keye Luke). In zum Teil poetisch-verträumten Bildern schildert Woody Allen eine verrückte Reise zum Ich, an deren Ende Alice entscheiden muss, wie viel sie für ein neues, erfüllteres Leben zu riskieren bereit ist.
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(keine Bewertung)